A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Sind wichtig, um ein gutes Geschäft zu machen und schützen euch beide vor Missverständnissen. Was soll laufen, zu welchem Preis, wann bekommst du das Geld? Safer Sex muss auf jeden Fall Bestandteil der Absprachen sein. Im Internet werden viele Fragen schon in deinem Profil geklärt. Mach auch dort keine Versprechen, die du nicht halten kannst. Du erwartest doch auch von dem Freier Fairness, oder? Mehr Infos erhältst du auf der Seite Sexwork.
AIDS ist eine schwere Schwächung des Immunsystems durch das HI-Virus“. Wenn man sich mit HIV infiziert hat, sagen viele Menschen, dass man AIDS hat. Wissenschaftlich gesehen ist das aber nicht richtig. Dass jemand AIDS hat, sagen die Ärzte erst, wenn jemand mit einer HIV-Infektion eine schwere Krankheit bekommt, z.B. eine Lungenentzündung. Meistens passiert das erst nach einigen Jahren, die man mit der HIV-Infektion gelebt hat. Bei manchen Menschen geht das schneller, bei anderen kommt es erst nach vielen Jahren dazu oder nie. Heute gibt es sehr wirksame Medikamente für HIV-Positive, die eine schwere Erkrankung lange aufhalten können. Heilen kann man AIDS aber immer noch nicht. AIDS ist übrigens eine Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrom und bedeutet auf deutsch etwa, dass man sich mit einer Krankheit angesteckt hat (acquired syndrom), die das körpereigene Abwehrsystem (immune) schwächt (deficiency).
Siehe Ausstieg
Das Arbeitsrecht regelt das Beschäftigungsverhältnis zwischen dir und deinem Arbeitgeber. Das Arbeitsrecht regelt die Rechte der Arbeitnehmer, wie z.B. Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsregelungen, etc.). Das Arbeitsrecht gilt auch, wenn du z.B. mit Arbeitsvertrag in einem Club arbeitest.
Das Sozialrecht regelt die soziale Sicherung der Bürger und teilt sich auf in Regelungen zur Sozialversicherung (Regelungen zur Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung) und zur Sozialversorgung (z.B. Sozialhilfe, Wohngeld, Kindergeld, Ausbildungsförderung etc…).
Ist ein englischer Begriff, der eigentlich „Reiten ohne Sattel“ bedeutet. In der Schwulenszene bedeutet Bareback Ficken ohne Gummi. Im Internet oder in bestimmten Clubs verabreden sich Männer zum Bareback. Ursprünglich war Bareback eine Praktik von HIV-positiven Männern. Sie wollten Sex ohne Gummi haben, aber dabei niemanden anstecken. Heute sind die Besucher von Bareback-Parties aber nicht nur positive Männer, sondern auch Männer, die sich noch nicht mit dem Virus infiziert sind. Sie gehen ein sehr hohes Risiko ein, sich beim Bareback mit HIV anzustecken. Auch HIV-positive Männer gehen Risiken ein, wenn sie ohne Gummi vögeln. Sie können sich mit anderen Krankheiten anstecken und Resistenzen bekommen (siehe auch Safer Sex).
Wer einem Kunden einen bläst, verwöhnt seinen Schwanz mit Mund und Zunge. Das orale Vergnügen kann sowohl aktiv wie passiv Spaß machen. Für einen guten Blowjob braucht Mann ausreichend Einfühlungsvermögen. Bitte nicht beißen oder knabbern. Auch wer Blasen wörtlich nimmt, befindet sich auf der falschen Spur. Manchmal kann es vorkommen, dass dir ein Schwanz vor den Mund kommt, dessen Ausmaße du nicht einmal erahnt hast. Den ganz in den Mund zu bekommen (Deep-Throat), grenzt schon an eine Schwertschlucker-Nummer im Zirkus. Du kannst aber auch tricksen, indem du deine Hand ins Spiel bringst und mit ganz viel Spucke eine Röhre um den Schwanz bildest, die du gleichzeitig mit deinem Mund auf und ab bewegst. Wenn dir das Blasen unangenehm ist, kannst du ein Kondom mit Geschmack nehmen. Wenn du mit Gummi bläst, kann dir auch nicht passieren, dass dir der Freier in den Mund kommt. Außerdem schützt es dich vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie der Syphilis.
Ist die Lust an Fesselspielen und kann aktiv und passiv Spaß machen. Man braucht Seile, die nicht einschneiden und abschnüren und vor allem einige Erfahrung, um Verletzungen zu vermeiden. Der Trick ist fest genug zu schnüren, damit sich der passive Partner gefesselt fühlt, ihm aber nichts abgeschnürt wird – und das will geübt sein.
Viele Männer lieben es, wenn man an ihren Nippeln saugt oder daran zieht, sie kneift, leicht hineinbeisst oder sanft küsst. Eine besonders intensive Zuwendung gegenüber den Brustwarzen bezeichnet man auch als Tittentrimm (TT). Vorsicht bei Piercings. Bei besonderer Beanspruchung und wenn sie sehr frisch sind, können sie bluten und so eure Gesundheit gefährden (siehe Safer Sex).
Abkürzung für den englischen Begriff Cock-and-Ball-Torture (übersetzt etwa Schwanz- und Eier-Behandlung). Zu dieser besonderen Behandlung von Schwanz und Eiern gehören das Ziehen und Drehen, Quetschen und Schlagen der Weichteile. Manchmal kommen zusätzliche Spielzeuge zum Einsatz wie Klemmen, Geschirre oder Gewichte, die man an die Hoden oder den Schwanz anlegt. Wenn ein Freier solche Spiele von dir wünscht, sollte ihm das mehr Geld wert sein. Dafür musst du ihm eine besondere Verlässlichkeit bieten, schließlich kann das Spiel für den Kunden gefährlich werden. Sag nein zu CBT, wenn es nichts für dich ist! Biete es nur an, wenn du Erfahrungen damit hast oder der Kunde dich besonders gut einweist. Frag den Freier genau, was er will und was nicht. Fang vorsichtig an, um heraus zu finden, was der Freier meint und wo Lust zu Schmerz wird. Macht ein Codewort aus, um das Spiel zu beenden. Mach dich erst vertraut mit den Instrumenten, bevor du sie anwendest. Sei vorsichtig mit Quetschungen oder Verletzungen, auch wegen der zusätzlichen Gefahr, dir eine sexuell übertragbare Krankheit zu holen. Manche Kunden wollen, dass du ihnen mit dem Messer oder dem Skalpell an die Weichteile gehst. Darauf solltest du getrost verzichten. Wenn Blut ins Spiel kommt, steigt die Gefahr, die eine sexuell übertragbare Krankheit zu holen.
Chlamydien sind bei Männern gar nicht so einfach festzustellen. Bei Frauen führen sie häufig zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, wenn Männer überhaupt etwas merken, dann ein Brennen beim Wasserlassen oder eine Entzündung der Harnröhre. Egal ob du die Chlamydieninfektion merkst oder nicht, gefährlich ist sie trotzdem. Sie kann zu Entzündungen von Samenleitern, Darm oder Nebenhoden und damit zur Unfruchtbarkeit führen. Auch mit HIV kann man sich leichter anstecken. Chlamydien leben in den Schleimhautzellen. Wenn du also ohne Gummi fickst (egal ob mit einem Mann oder einer Frau), bläst, geblasen wirst oder gefickt wirst, kannst du dich mit Chlamydien anstecken.
Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung mit Chlamydien erheblich. Wenn du zum Arzt gehst, lass dich auf Chlamydien untersuchen. Wenn dein Arzt etwas feststellt, kann er dir eine hohe Dosis Antibiotika verschreiben und danach bist du die Chlamydien los. Weil Chlamydien relativ unbekannt, aber dennoch häufig sind, informiere deine Sexpartner über deine Infektion, damit sie sich auch behandeln können. Bis du die Behandlung beendet hast, darfst du auf keinen Fall Sex ohne Kondom haben, weil du sonst andere oder auch dich selber wieder ansteckst (Ping-Pong-Effekt).
Der Cockring wird auch Penisring genannt, ist meistens aus Leder, Gummi, weichem Kunststoff oder Metall und wird getragen, um die Erektion praller zu machen und länger zu halten. Dabei wird der Ring um den schlappen Schwanz und den Hodensack gelegt, bei einer Erektion wird dann das Blut gestaut. Ein Cockring sollte richtig passen, denn wenn er zu groß ist, hat er wenig Wirkung. Ist der Cockring aus Metall zu klein, wird die Sache sogar gefährlich. Der Dauerständer fängt an weh zu tun und die Erektion kann nicht zurück gehen. Wenn das Blut länger als 4 Stunden gestaut ist, fängt das Fleisch im Schwanz an abzusterben. Deswegen solltest du in diesem Fall unbedingt schnell zum Arzt gehen und dich befreien lassen!
Sex hat für viele Menschen ganz entscheidend mit Sprache zu tun. Bei der Sexualität bevorzugen viele Menschen eine zärtliche und vorsichtige Sprache. Manche Menschen genießen es jedoch, sich gegenseitig, den Partner oder sich selbst mit Worten zu erregen oder sich durch Worte erregen zu lassen. Solche erotischen Rollenspiele klappen meistens nur, wenn’s beiden gefällt.
Dein Arbeitsgeber hat grundsätzlich das Recht, Regelungen zu treffen bezüglich deiner Arbeitszeiten, Arbeitsorte und der Preise. Das eingeschränkte Weisungsrecht bedeutet, dass er nicht von dir verlangen kann mit jemanden Sex zu haben, den du ablehnst, oder eine bestimmte Sexpraktik auszuüben. Du entscheidest selbst, welchen Kunden du bedienen möchtest und welchen nicht!
Fehlt noch
Kleine Hautveränderungen am Penis? Flecken am Arsch? Warzen auf der Eichel? Nicht selten handelt es sich dabei um Folgen des Humanen Papilloma-Virus (kurz HPV). Die im Volksmund als Feigwarzen bekannten Hautveränderungen setzen sich besonders gerne auf die Haut an Sack, Schwanz und Arsch. Wenn sie nicht behandelt werden, können sie sich ausbreiten und zu größeren Knoten führen. Feigwarzen können auch die Ursache für bestimmte Krebsarten sein, bei Männern vor allem für Darmkrebs. Es ist nicht schwer, sich mit Feigwarzen anzustecken. Sobald du in Kontakt mit infizierter Haut kommst, kannst du dich anstecken, z.B. beim intensiven Petting, beim Ficken oder beim Blasen. Kondome verringern die Gefahr der Ansteckung, können sie aber nicht ganz verhindern.
Wenn du Veränderungen bemerkst, geh zu einem Hautarzt oder Urologen in deiner Nähe. Der kann die Feigwarzen mit unterschiedlichen Methoden entfernen. Zum Beispiel durch Vereisen, Verätzen oder Weglasern. Bei der Behandlung werden aber nur die Feigwarzen entfernt, gegen die Ursache, das HPV, kann nicht vorgegangen werden. Deswegen tauchen die Feigwarzen häufig wieder auf und müssen erneut entfernt werden. Das kann eine lästige, immer wieder vorzunehmende Behandlung werden. Wenn du also schon vorher was tun willst, schütz dich beim Sex mit Kondomen.
Fetisch nennt man die besondere, erregende Vorliebe für Kleidung, Gegenstände oder Körperteile beim Sex. In der schwulen Szene verbindet man mit dem Begriff “Fetisch” Vorlieben für bestimmte Materialien und Outfits (Leder, Latex, kurze Haare, Turnschuhe etc.).Man kann man auch eine besondere Leidenschaft für Teile des Körpers, zum Beispiel für Füße haben.
Zu deutsch: Faustfick. Beim Fisten wird die Hand oder Faust des aktiven Partners in den Arsch des passiven Partners gesteckt. Hierbei kommt es immer wieder zu Verletzungen wie Blutungen oder lebensgefährlichen Darmrissen. Nur die wenigsten Escorts bieten diese Technik als passiver Partner an. Wenn du einen Kunden aktiv fistest, gehört eine besondere Vorsicht dazu. Du musst unter Beweis stellen, dass du das Vertrauen deines Kunden verdienst. Gute Absprachen sind wichtig. Zur absoluten Grundausstattung gehören Handschuhe. Da es fast immer zu kleinen Verletzungen der Darmschleimhaut kommt und auch unter den Fingernägeln häufig nicht sichtbare Hautverletzungen vorkommen, ist das Risiko groß, sich mit HIV anzustecken. Also unbedingt mit Handschuhen fisten! An Gleitmittel darf beim Fisten nicht gespart werden. Benutzt es ausreichend, damit das Eindringen leichter klappt und es zu weniger Verletzungen kommt. Der aktive Partner sollte darauf achten, dass seine Fingernägel kurz geschnitten sind, damit er die Darmschleimhaut nicht aufritzt. Und dann das wichtigste: Lasst euch Zeit! Fisting ist nichts für die schnelle Nummer im Park oder auf der Toilette. Der Schließmuskel muss langsam gedehnt werden. Hört auf, bevor die Belastungsgrenze erreicht ist.
Die Filzlaus fühlt sich wohl in den Schamhaaren dieser Welt. Dort nistet sie sich ein und legt ihre Eier darin ab. Nach ein paar Tagen führen die Bisse der Laus zu Juckreiz, Hautflecken und kleinen Blutungen. Wenn man genau hinsieht, kann man die kleinen Tiere als graue Punkte erkennen. Und weil sie vorwiegend die Schamhaare befallen und nur selten andere behaarte Körperpartien wie die Achseln, überträgt sie sich besonders leicht beim Sex. Gegen die Filzlaus hilft nur die Behandlung mit Chemikalien wie Jakutin, die man ein paar Mal hintereinander durchführen muss. Eine Rasur kann helfen, ersetzt aber nicht die chemischen Behandlungen. Auch die Bettwäsche und die Kleidung müssen sorgfältig gewechselt und gewaschen werden, wenn man das Jucken loswerden will. Sag unbedingt deinen Sexpartnern Bescheid, willst du den Ping-Pong-Effekt vermeiden. Den Kopf befallen die Filzläuse übrigens fast nie. Wenn ihr euch dort jucken müsst, haltet Ausschau nach der gemeinen Kopflaus.
Werden auch Klient, Gast oder Kunde genannt. Den typischen Freier gibt es nicht, aber alle kaufen Sex. Die Bezahlung kann Geld sein, oder auch in Übernachtungen, Klamotten und auf andere Weise erfolgen. Stammfreier nennt man die Kunden, die dich häufiger besuchen. Fast alle Freier erwarten Diskretion. Manche haben Angst davor, entdeckt zu werden, weil sie nicht offen schwul leben und zuhause Kinder und Frau auf sie warten. Andere wollen nicht, dass bekannt wird, dass sie für Sex bezahlen. Auch wenn du manchmal keine Lust aufs Geschäft hast, behandle den Freier respektvoll und fair, so wie du es für dich auch erwartest. Absprachen sind wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden.
Staatsangehörige der alten EU-Staaten (Belgien, Dänemark, England, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien) und Norwegens, Islands, Maltas, Zyperns und der Schweiz dürfen grundsätzlich in Deutschland jede Art von Arbeit aufnehmen.
Siehe Feigwarzen
Ein gut geschmierter Arsch erspart eine Menge Ärger! Mit Flutschi kannst du deinen Schwanz leichter einführen und es verhindert, dass die empfindliche Darmschleimhaut verletzt wird. Halte es griffbereit neben dem Bett. Für unterwegs gibt es von den meisten Herstellern kleine Tütchen (Sachets), die Mann in der Tasche oder im Portemonnaie dabei haben kann. Der wahre Profi nimmt Gleitgel auf Silikonbasis. Das hält länger als Gleitgel auf Wasserbasis. Du bekommst es in jedem Sexshop und großen Drogerien. Wenn mal kein Gleitgel zur Hand ist, solltest du ordentlich Spucke benutzen, das hat auch extrem gute Flutschfähigkeit.
Nimm niemals fetthaltige Cremes oder Öl, das macht das Gummi kaputt!
Siehe Natursekt
Siehe Syphilis
Siehe Ausstieg
Hepatitis ist der Name für eine Leberentzündung. Wenn eine solche Entzündung chronisch wird (nicht mehr weg geht), kann es zu einer Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge führen. Die Hepatitis A ist die leichteste der Hepatitisinfektionen. Du bekommst sie durch das Trinken von verschmutztem Wasser oder wenn du verunreinigte Lebensmittel isst. Relativ häufig passiert das den Menschen in Deutschland, wenn sie eine Reise machen. 1–4 Wochen nach der Infektion treten Beschwerden wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Fieber auf. Viele Menschen bekommen diese Symptome nicht. Sie merken dann gar nicht, dass sie eine Hepatitis A haben. Wenn die Krankheit unbemerkt verläuft, ist das nicht schlimm, denn es werden keine weiteren schlimmen Folgeschäden auftreten.
Natürlich kannst du dich mit Hepatitis A auch beim Sex anstecken. Das Virus findet man im Urin oder im Kot von Menschen. Wenn du also einen Mann oder eine Frau bläst oder ihnen den Arsch leckst, kannst du dich mit Hepatitis A anstecken. Am besten schützt du dich vor der Hepatitis A durch eine Impfung. Die Spritze gegen Hepatitis A erhältst du bei deinem Hausarzt. Schwule Männer und Männer im Sexbusiness müssen für die Impfung nichts bezahlen, manchmal musst du das deinem Arzt aber gut erklären, weil er das selber nicht weißt. Bei Fragen zur Impfung kannst du dich gerne an uns wenden.
Auch die Hepatitis B ist eine Leberentzündung. Während die Hepatitis A nur bei wenigen Menschen zu einer spürbaren Krankheit führt und fast nie chronisch wird, ist die Hepatitis B gefährlicher. Wer eine Hepatitis B bekommt, merkt das an Symptomen, die denen einer Grippe ähneln. Also an Müdigkeit, Gliederschmerzen oder Fieber. Das Problem ist, dass man nicht immer merkt, dass es sich um eine Hepatitis handelt, dazu muss erst ein Arzt dein Blut untersuchen. Bei etwa 10% der Infizierten wird die Hepatitis B chronisch, das heißt, dass sie nicht weg geht. Über die Jahre führt die Hepatitis B dann zu einer immer weiter fort schreitenden Schädigung der Leber. Wenn die Leber geschädigt wird, heißt das unter anderem, dass die Gifte im Körper nicht abgebaut werden und der Körper insgesamt Schaden nimmt.
Den Hepatitis B – Virus findet man im Sperma, im Lusttropfen, in der Scheidenflüssigkeit, im Urin und vor allem im Blut. Du kannst dich also beim Sex ohne Kondom leicht anstecken. Doch auch mit einem Kondom kann das Risiko einer Ansteckung nicht ganz ausgeschlossen werden. Am besten schützt du dich zusätzlich vor Hepatitis B durch eine Impfung. Die kannst du in Kombination mit der Impfung gegen Hepatitis A bei deinem Hausarzt bekommen. Für Sexarbeiter und für schwule Männer ist die Impfung umsonst, allerdings muss man bei seinem Hausarzt häufig ein bisschen Druck machen. Einige Stricherprojekte bieten die Impfung auch kostenlos an. Wenn du Fragen zur Impfung hast, schreib an das Team von Looks oder ruf uns an. Wir helfen dir gerne weiter und geben dir einen passenden Tipp.
Die Hepatitis C ist die schwerste der Hepatitis-Infektionen. Anders als bei A und B kann man sich gegen Hepatitis C nicht impfen lassen. Umso wichtiger ist, dass man sich vor ihr schützt. Auch die Hepatitis C ist eine Leberentzündung, die allerdings in 50 bis 80% der Fälle chronisch verläuft. Das heißt, dass sie nicht mehr weggeht. Wenn du dich mit der Hepatitis C ansteckst, wirst du das am Anfang vielleicht an Müdigkeit oder geringerer Leistungsfähigkeit bemerken. Häufig aber bekommen die Infizierten diese Symptome gar nicht mit, sie leben dann über Jahre mit einer unentdeckten Infektion. Erst bei einer Blutuntersuchung kann der Virus festgestellt werden. Dann hat die Leber aber meistens schon Schädigungen genommen. Im Laufe der Jahre kann sich aus der Hepatitis C ein Leberzirrhose oder Leberkrebs entwickeln. Und weil der Körper Giftstoffe nicht mehr gut abbauen kann, nimmt er auch insgesamt Schaden. Viele Menschen mit einer chronischen Hepatitis C haben deswegen eine kürzere Lebenserwartung.
Die Hepatitis C Viren findet man vor allem im Blut. Du kannst dich also besonders leicht anstecken, wenn du Blutkontakt mit einer infizierten Person hast, z.B. beim gemeinsamen Benutzen von Spritzen oder bei blutigen SM-Spielen. Aber auch beim Analverkehr kann durch winzige, nicht sichtbare Risse in der Darmschleimhaut und am Penis Blut ausgetauscht werden. Auch beim Vaginalsex kann es zu einem solchen Blutkontakt kommen. Deswegen gilt bei beidem: Unbedingt Kondome benutzen!
Wer kennt sie nicht, die roten Bläschen an den Lippen? Erst fängt es an zu kribbeln, dann wird es rot, dann bilden sich Bläschen, die sich ausbreiten. In Köln, der Heimatstadt von Looks, sind sie besonders nach dem Karneval verbreitet. Viele Menschen haben bereits eine Herpesinfektion durchgemacht und tragen Antikörper im Blut dagegen. Aber wenn sie Stress haben, eine andere Krankheit oder sie körperlich besonders angestrengt sind, bricht der Herpes wieder aus. HIV-Positive haben oft besondere Schwierigkeiten mit dem Virus. Weil ihr Immunsystem häufig geschwächt ist, kann sich der Herpes über größere Körperregionen ausbreitet.
Es gibt zwei Sorten von Herpes: Den Lippenherpes und den Genitalherpes. Beide Virustypen können aber grundsätzlich alle Körperregionen anstecken. Wer sich also gerade mit Bläschen an der Lippe herumquält, sollte nicht ohne Gummi einen Schwanz in den Mund nehmen oder eine Scheide lecken. Die Herpesbläschen sind besonders infektiös, den Virus findet man aber auch im Speichel, Sperma und in der Scheidenflüssigkeit. Dort, wo die Haut akut von Herpes befallen ist, können HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten besonders leicht in den Körper kommen. Die Ansteckungsgefahr ist also um einiges höher als bei gesunder Haut. Achte in einem solchen Moment umso mehr auf Safen Sex.
HIV ist ein Virus, das das körpereigene Immunsystem (die weißen Blutkörperchen) zerstört. Das HIV ist der Verursacher der Krankheit AIDS. Wenn die weißen Blutkörperchen zerstört sind, kann sich der Körper nicht mehr gegen einfache oder schwere Krankheiten wehren. HIV ist eine Abkürzung für Human Immunodeficiency Virus. Das englische Wort heißt auf deutsch menschliches Immun-Schwäche-Virus. Heute gibt es Medikamente, die HIV an der Vermehrung hindern. Aber es gibt immer noch kein Mittel, das das Virus direkt bekämpft. Deswegen ist HIV immer noch tödlich. Man kann niemanden ansehen, ob er mit HIV infiziert ist oder nicht. Der Spruch: „Ich sehe doch, ob jemand gesund ist oder nicht“, ist Quatsch. Der einzige Schutz sind Kondome. In Deutschland stecken sich besonders viele Männer beim Sex mit Männern an, ungefähr zwei Drittel der Infizierten. Deswegen bist du als Sexworker besonders gefährdet, HIV zu bekommen. Wenn du ein paar Regeln beachtest, kannst du das Risiko einer HIV-Infektion erheblich verringern. Die Regeln heißen: Ficken nur mit Gummi, beim Blasen raus bevor es kommt. Das HI-Virus findet man im Blut, im Sperma und in der Scheidenflüssigkeit in größerer Menge. Deswegen sind das die Flüssigkeiten, die nicht in deinen Körper eindringen dürfen. Wenn diese Flüssigkeiten auf einer intakten Hautpartie landen, kannst du dich nicht anstecken. Aber wenn sie auf den empfindlichen Schleimhäuten landen, also im Hals und im Rachen, im Arsch, im Auge oder in der Scheide, dann finden sie einen einfachen Weg in den Körper. Ein anderes Risiko besteht, wenn Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit auf einer Wunde landen. Auch dann kannst du dich mit HIV infizieren. Nähere Details zu riskanten Sextechniken und Wegen dich zu schützen, findest du im Kapitel Safer Sex.
Erreger von Feigwarzen.
Immunis ist Latein und heißt frei, unberührt. Das Immunsystem ist Teil des Körpers und hat die Aufgabe, Gefahren für den Körper abzuwehren. Wenn es (wie bei einer HIV-Infektion gestört ist oder nicht ordentlich funktioniert, kann der Körper sich nicht gut vor Krankheiten schützen. Du kannst dein Immunsystem durch gesunde Ernährung, Sport und Safer Sex stärken und schützen.
Das Infektionsschutzgesetz ist das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Dadurch kann jeder auf freiwilliger Basis und anonym die Beratungs- und Untersuchungsangebote der Gesundheitsämter in Anspruch nehmen, wenn er sich auf sexuell übertragbare Krankheiten untersuchen oder behandeln lassen will.
Kondome siehe Safer Sex
Medizinischer Begriff für Feigwarzen.
Kann vom Jungen und vom Freier ausgehen. Meistens ist der erste Schritt der Augenkontakt. Man checkt ab, wie interessiert der andere ist.
Im Gespräch kann Mann sich dann langsam rantasten, ins Geschäft kommen und Absprachen treffen. Wie Kontakt aufgenommen wird und wie schnell und mutig man ist, hängt auch vom Ort ab. In einer Stricherkneipe oder im Internet ist es leichter als an Orten wie zum Beispiel am Bahnhof oder an öffentlichen Toiletten.
Wer das Wort Krätze hört, fängt schon an sich zu kratzen. Tatsächlich ist der Juckreiz das wichtigste und auffälligste Symptom von Krätze. Die Krätze wird durch ein kleines Tier verursacht, dass sich Gänge in der obersten Hautschicht gräbt und dort seine Eier ablegt. Sehen kann man die Tiere nicht oder nur mit einer ganz starken Lupe, die der Hautarzt zur Hand hat. Meistens fängt das Jucken an den Händen, vor allem in den Fingerzwischenräumen, an den Brustwarzen, an Sack und Schwanz oder in den Achselhöhlen an. Weil die Krätzemilben nachtaktiv sind, wirst du dich nachts besonders viel jucken.
Krätze kannst du bekommen, wenn du mit einer befallenen Person intensiven Körperkontakt hast. Das ist vor allem beim Sex der Fall, aber auch beim intensiven Streicheln, bei Massagen oder ähnlichem. Nur in Ausnahmefällen kannst du sie dir auf Matratzen oder gemeinsam benutzten Handtüchern holen. Wenn du Anzeichen von Krätze feststellst, geh zum Arzt. Der kann dir chemische Salben (z.B. Jakutin) verschreiben, mit denen du den ganzen Körper einreiben musst. Außerdem musst du deine Kleidung, Bettwäsche und Handtücher nach jedem Einreiben wechseln und waschen. Während der Behandlung musst du auf jeden Fall auf Sex verzichten. Deine Sexpartner sollten sich gleichzeitig behandeln, damit du eine erneute Ansteckung verhinderst (Ping-Pong-Effekt).
Mann kann stürmisch, wild, leidenschaftlich, zärtlich, fesselnd, flüchtig, angewidert, hemmungslos, zurückhaltend, hingebungsvoll küssen.
Für viele Männer gehören Küsse zum Sex unbedingt dazu. Ob es für dich beim Anschaffen dazugehört, musst du selbst entscheiden. Mach aber keine Versprechungen, die du nicht einhältst.
Siehe Syphilis
Viele Freier sind ganz versessen auf den goldenen Harndrang und können ihn aus ihrem Sexleben nicht mehr wegdenken. Für die meisten Escorts ist es kein Problem aktive NS-Spiele anzubieten, also ihrem Freier z.B. in den Mund zu pinkeln. In der Regel ist es der Partner, der angepisst wird, der sexuelle Befriedigung erfährt. Das heißt, dass ihr als Callboys nur selten gefragt werdet, ob ihr auch als passiver Partner für Natursekt zu Verfügung steht (euch also anpissen lassen wollt). Hier gilt wie immer: Tut nichts, was ihr nicht machen wollt! Ihr seid Anbieter von sexuellen Dienstleistungen, aber keine Sklaven. Gefährlich an passiven NS-Spielen (angepisst werden) ist zusätzlich die Möglichkeit, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie der Hepatitis A anzustecken. Deswegen solltest du dich gegen Hepatitis impfen lassen.
Siehe Brustwarzen
Post-Expositions-Prophylaxe. Siehe Safer Sex.
Viele sexuell übertragbare Krankheiten kann man mit Medikamenten gut heilen, z.B. die Syphilis, den Tripper oder die Krätze. Wichtig ist aber, dass sich auch der Mensch behandelt, mit dem du grade Sex hast. Denn wenn du wieder Sex mit ihm hast, wirst du dir die gleiche Krankheit wieder holen. Dann spielt ihr mit der Krankheit Ping-Pong. Du bekommst sie, dann er, dann wieder du, dann wieder er und so weiter. Da hilft nur eins: Gemeinsam behandeln lassen und solange auf gemeinsamen Sex verzichten, bis ihr beide den Erreger los seid.
Die Polizei hat zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung neben der Strafverfolgung und der Vorbeugung von Kriminalität folgende Befugnisse:
Safer Sex bedeutet, sich an einige grundlegende Regeln zu halten, damit man sich nicht mit einer sexuell übertragbaren Krankheit ansteckt. Zwei wichtige Regeln sind: Ficken nur mit Gummi, beim Blasen raus bevor es kommt. Safer Sex ist seit dem Auftreten von AIDS in den 80er Jahren bei Homos und Heteros ein wichtiges Thema. Aber: Safer Sex ist nicht der hundertprozentige Schutz. Es ist Sex, der safer (sicherer), aber eben nicht safe (ganz sicher) ist. Zwar verringerst du dein Risiko deutlich, wenn du Kondome benutzt, aber eben nicht ganz.
Bei den Schwulen Überfalltelefonen wird – wie bei den Rosa Telefonen – zuallererst das Gespräch angeboten, außerdem begleiten sie die Opfer und Zeugen von Übergriffen auf deren Wunsch zur Polizei, zur Staatsanwaltschaft und zum Gericht, wenn sie Anzeige erstatten oder Aussagen machen möchten.
Schwule Überfallstelefone gibt es derzeit in:
| Aachen | 0241 19228 | Sprechzeit: Dienstags 19.00 – 21.00 Uhr |
| Berlin | 030 2163336 | Sprechzeit: täglich 17.00 – 19.00 Uhr |
| Bielefeld | 0521 19228 | auch für Lesben, Sprechzeit: Donnerstags 19.00 – 21.00 Uhr |
| Bonn | 0228 19228 | Sprechzeit: Montags 19.00 – 21.00 Uhr |
| Dortmund | 0231 19228 | Sprechzeit: Mittwochs 20.00 – 22.00 Uhr |
| Düsseldorf | 0211 19228 | Sprechzeit: Montags 20.00 – 22.00 Uhr |
| Frankfurt a.M. | 069 283535 | Sprechzeit: täglich außer Montags von 19.00 – 22.00 Uhr |
| Halle | 0345 19228 | Sprechzeit: Mittwochs 19.00 – 22.00 Uhr |
| Hamburg | 040 31793057 | |
| Köln | 0221 19228 | Sprechzeit: Montags und Freitags 19.00 – 21.00 Uhr www.koeln19228.lsvd.de |
| Leipzig | 0341 19228 | Sprechzeit: Dienstags 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Freitags 16.00 – 20.00 Uhr |
| Magdeburg | 0391 19228 | Sprechzeit: Dienstags 20.00 – 22.00 Uhr |
| München | 089 26025070 | Sprechzeit: Montags bis Freitags 10.00 – 19.00 Uhr www.subonline.de/agp/index.htm |
| Münster | 0251 19228 | Sprechzeit: Dienstags 19.00 – 21.00 Uhr |
| Saarbrücken | 0681 19228 | Sprechzeit: Montags-Donnerstags 10.00 – 12.00 und 13.00 – 15.00 Uhr, Freitags 10.00 – 12.00 Uhr und 19.00 bis 21.00 Uhr |
Siehe Krätze
SM ist das Sammelwort für alle Sexpraktiken, bei denen das Beherrschen, Quälen und Demütigen auf der einen (Sadismus) und das Unterwerfen, Leiden und Erniedrigen (Masochismus) auf der anderen Seite stehen. Ganz unterschiedliche Praktiken werden damit verbunden. Vom Rollenspiel (Lehrer-Schüler, Arzt-Patient, Offizier-Soldat), über Flagspiele (Schlagen), Breath-Taking (Atmung kontrollieren), CBT (Schwanz und Eier Bearbeitung) und Bondage (Fesselspiele) bis hin zu Folterpraktiken (Andreaskreuz, Pranger).
Für alle Praktiken gilt: Tut nichts, was ihr nicht machen wollt. Verlasst euch auf euer Gefühl, wie weit ihr bei einem Kunden geht. Kein Freier kann euch vorschreiben, was ihr tun sollt. Und ihr solltet SM-Praktiken nur anbieten, wenn ihr sie beherrscht. Zu groß ist sonst die Gefahr, dass ihr euch oder eure Kunden verletzt. SM kann man nicht in einem Buch lernen, auch nicht auf einer Internetseite. Am besten geht ihr bei einem erfahrenen Master (Meister, Herr) in die Lehre. Der kann euch zeigen, wie man ohne zu gefährden fesselt, oder ohne Spuren zu hinterlassen schlägt (viele Kunden wollen zuhause nicht erklären müssen, woher ihre Peitschenspuren kommen). Natürlich gelten beim SM die allgemeinen Safer Sex Regeln (Ficken nur mit Gummi, raus bevor es kommt). Manche von den Spielen können aber recht schnell blutig werden. Deswegen: Seid vorsichtig. Achtet darauf, dass bei SM Spielen kein Blut fließt. Jeder Blutkontakt ist besonders gefährlich und birgt das Risiko einer Ansteckung mit HIV.
Die Sperrgebietsverordnung bestimmt, ob man in einer Stadt oder Gemeinde anschaffen gehen darf und wenn ja, in welchen Straßen, Gebieten oder zu welchen Zeiten. Dies regeln die Städte selbst, das heißt, du musst dich jedes Mal neu informieren, wenn du die Stadt zum Anschaffen wechselst.
Viele Sperrgebietsverordnungen untersagen das Anschaffen in den Innenstädten. Einige Städte schließen auch Clubs, private Wohnungen und Bars oder Kneipen mit ein. Eine Gemeinde mit bis zu 50.000 Einwohnern kann die Prostitution sogar ganz verbieten.
In Köln reicht der Sperrbezirk von der Innenstadt bis an den Militärring. Allerdings gibt es zumindest in der männlichen Prostitutionsszene nur wenig behördliche Verfolgung.
Berlin ist bis heute die einzige Stadt ohne Sperrgebietsverordnung.
Ein Verstoß gegen die Sperrgebietsverordnung kann mit einer Geldbuße geahndet werden, oder unter bestimmten Umständen sogar mit Freiheitsstrafe (nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz).
Einige Städte gehen mit ihrer Sperrgebietsverordnung nicht so streng um. Frag am besten mal in Kneipen oder Bars zum Anschaffen nach, wie die Polizei vorgeht.
Stress verursacht Pickel und Augenringe und beides ist nicht förderlich für den Job. Auch beim Anschaffen gibt es stressige Momente. Für viele Jungs ist einer davon das erste Mal mit einem Kunden. Aber auch im späteren Arbeitsleben kann es dir passieren, dass du keinen Ständer bekommst oder keinen Orgasmus. Viele Kunden erwarten aber genau das von dir. Wenn du ihnen erklärst, dass du keine Maschine bist und nicht zu jeder Zeit funktionieren kannst, werden die meisten deiner Kunden dafür Verständnis haben, weil sie solche Situationen auch kennen. Du kannst dir eine Menge Ärger ersparen, wenn du klare Absprachen triffst. Drogen sind ein schlechter Ratgeber, um Stress zu bewältigen. Sie nehmen zwar den Druck für den Moment, aber ändern nichts an den Ursachen. Wenn du immer wieder Stress beim Anschaffen erlebst, solltest du auch überlegen, ob es der richtige Job für dich ist.
Findet man in größeren Städten meistens in der Nähe des Bahnhofs. Obwohl nicht „Stricherkneipe“ dransteht, ist fast immer erkennbar, wo man ist, wenn du dir die Umgebung und die Gäste ansiehst. Selten sind Frauen da und die Männer haben einen auffallenden Altersunterschied. Kneipen unterscheiden sich von Clubs dadurch, dass dort keine Zimmer vermietet werden, sondern das Kennen Lernen und ins Geschäft kommen im Vordergrund steht. Wo die Stricherkneipen in deiner Stadt sind, kannst du in den Szenemagazinen oder im Internet herausfinden.
Die Syphilis ist voll im Trend. Seit 3 Jahren steigen die Zahlen in Deutschland erheblich. Das ist bedrohlich, weil es sich um eine sehr ernste Krankheit handelt. Wenn du also Anzeichen für eine Krankheit bemerkst, geh sofort zum Arzt und lass dich auch auf Syphilis untersuchen. Wenn du viel Sex mit unterschiedlichen Sexpartnern hast, raten Experten, dass du dich alle 3 Monate auf Syphilis untersuchen lässt.
Die Syphilis läuft in drei Stadien ab. Im ersten Stadium merkst du ein paar Wochen nach der Infektion ein nicht schmerzendes Geschwür, also einen kleinen Pickel oder eine Hautrötung. Meistens sitzt das Geschwür am Schwanz, an den Eiern oder dem Arschloch. Wenn du dich beim Blasen oder beim Analsex angesteckt hast, wirst du das Geschwür vielleicht gar nicht sehen, weil es irgendwo in deinem Rachen oder in deinem Arsch ist. Dieses Geschwür sondert eine farblose Flüssigkeit ab, die hoch infektiös ist und an der man sich ganz leicht anstecken kann. Das Gefährliche ist, dass das Geschwür auch ohne Behandlung wieder verschwindet und von vielen Männern nicht bemerkt wird. Nach 4-8 Wochen geht die Krankheit in das zweite Stadium über. Viele Männer bekommen grippeartige Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopf- und Gliederschmerzen. Die Lymphknoten sind geschwollen. Nach 10 Wochen erscheint bei den meisten Erkrankten ein Hautausschlag, der nicht juckt. Sowohl die Grippesymptome als auch der Hautausschlag verschwinden wieder von selbst. Wer in diesem Stadium glaubt, dass er nur eine Grippe gehabt hat, lebt gefährlich. Denn im dritten Stadium, das erst nach einigen Jahren beginnt, kommt es zu Schäden an den Blutgefäßen und am Gehirn. Diese Schäden sind nicht wieder zu reparieren. In den letzten Jahrhunderten sind viele – auch berühmte Menschen – aufgrund einer Syphilis verrückt geworden.
Wenn du das nicht willst, musst du dich schützen. Kondome sind ein guter Weg, die Gefahr einer Ansteckung abzusenken. Die Syphilis breitet sich nicht nur in den Geschwüren, sondern auch im Blut aus. Du bekommst sie also, wenn du mit entzündeter Haut oder mit Blut in Kontakt kommst. Das ist nicht immer leicht zu verhindern: Wenn dein Freier oder dein Freund z.B. ein Geschwür im Mund hat und du ihn küsst oder ohne Gummi einen geblasen bekommst, kannst du dich anstecken. Deswegen ist es wichtig, dass du auf die Symptome einer Syphilis achtest und bei einer Veränderung z.B. am Schwanz zum Arzt gehst. Nur bei einer Blutuntersuchung kann festgestellt werden, ob es sich wirklich um eine Syphilis handelt. Die Syphilis kann in jedem Stadium mit Medikamenten behandelt und geheilt werden. Während der Behandlung solltest du unbedingt auf Sex (auch geschützten Sex) verzichten (siehe auch Ping-Pong-Effekt).
Siehe Brustwarzen
Tripper ist eine relativ häufige sexuell übertragbare Krankheit. Dass du dir einen Tripper eingefangen hast, merkst du meistens ein paar Tage nach der Ansteckung an Schmerzen oder Ziehen beim Pinkeln oder in der Blasen- und Darmgegend, an Juckreiz und an einem gelblich-eitrigem Ausfluss aus dem Schwanz oder aus dem Arsch. Wenn du dich beim Blasen mit Tripper angesteckt hast, kann es sein, dass du Halsschmerzen oder einfach nur einen schlechten Geschmack im Rachen bekommst. Es gibt aber auch Männer, bei denen diese Symptome nicht auftreten und die den Tripper gar nicht merken.
Wenn du den Tripper nicht behandelst, kann das zu Entzündungen von Samenstrang und Hoden führen oder auch von anderen Organen. Dann kannst du z.B. Ausschläge, Fieber und Gelenkschmerzen bekommen. Eine häufige Folge von einem unbehandelten Tripper ist die Unfruchtbarkeit. Gefährlich ist außerdem, dass du dich viel leichter mit HIV anstecken kannst, wenn du einen Tripper hast.
Du kannst einen Tripper bekommen, wenn dein Schwanz, Arsch, Darm, Mund oder Rachen mit einer infizierten Hautstelle oder mit einer infizierten Flüssigkeit (z.B. Sperma oder Scheidenflüssigkeit) in Kontakt kommt. Wenn du Kondome benutzt, ist das Risiko einen Tripper zu bekommen, deutlich niedriger.
Wenn du irgendwelche Veränderungen bemerkst, dann geh zu Arzt. Wenn der einen Tripper feststellt, behandelt er dich mit Antibiotika, die du einige Zeit nehmen musst. Danach ist der Tripper geheilt und du brauchst keine Folgeschäden befürchten. Allerdings kannst du ihn jederzeit wieder bekommen.
Kann schon mal nötig sein, wenn du in einer anderen Stadt bist oder zurzeit keine eigene Wohnung hast. Einige Freier bieten Übernachtung an, um für wenig Geld viel von dir zu haben. Das kann schwierig werden und eine schlaflose Nacht bedeuten, wenn ihr vorher keine klaren Absprachen trefft. Einige Jungs wohnen zeitweise bei ihren Stammfreiern. Auch da sind klare Regeln wichtig. Zahlt dein Freier noch extra für Sex oder nicht? Wenn du jemanden nicht kennst oder ein unsicheres Gefühl hast, lass dich nicht drauf ein. Wenn du doch bei einem Unbekannten mitgehst, sag einem Freund Bescheid, wo du bist. So kannst du dich absichern. Wenn du Tipps brauchst für alternative Übernachtungsmöglichkeiten, kannst du dich an uns wenden.
Ist die kleine viereckige blaue Pille, die einen dauerhaft harten Schwanz garantiert. Mancher Gast bereitet sich so auf das Abenteuer mit dir vor. Unangenehm wird es, wenn der Dauerständer anfängt weh zu tun oder ein Cockring das Blut noch zusätzlich staut. Die Wirkung kann von einer bis zu 24 Stunden reichen. Wenn die ununterbrochene Dauererektion sechs Stunden überschreitet, kann das Gewebe im Schwanz absterben. Gefährlich wird’s auch in Kombination mit Poppers! Wenn beides zusammen eingenommen wird, kann es zu Atemlähmungen kommen. Tatsächlich sind schon Menschen daran gestorben. Viagra und Poppers in Kombination kann tödlich sein. Wenn ein Freier aufhört zu atmen, rufe sofort den Notarzt. Während du wartest, versuche durch einen Schlag auf das Brustbein seine Atmung wieder in Gang zu bringen. Übrigens können auch Speed und andere Amphetamine das Atmen schwierig machen. Wenn du selber Viagra nimmst, sei vorsichtig mit anderen Drogen. Eins und Eins ergibt nicht immer Zwei. Die Wirkungen können sich unangenehm beeinflussen.
Nach dem Gesetz ist es verboten für das Anschaffen Werbung zu machen.
Oft wird in vielen Städten und Bundesländern dieses Werbungsverbot aber nicht beachtet. Das siehst du daran, dass es viele Anzeigen in den Zeitungen gibt – so genannte „verdeckte Werbung“.
Da du natürlich auch mit Werbung auf dich aufmerksam machen willst, solltest du aber in der Formulierung deines Angebotes nicht allzu offensichtlich sein und mehr mit Andeutungen arbeiten. Dann werden z.B. erotische Massagen angeboten oder nur Vornamen inseriert. Meistens werden von Sexarbeitern höhere Anzeigenpreise verlangt.